Weltweit

Der Weltgebetstag wird gern belächelt, doch in den hundert Jahren seines Bestehens haben christliche Frauen aus aller Welt das Forum schon häufiger genutzt, um heikle politische Themen anzusprechen und sich darüber auszutauschen. Das eröffnet den Beteiligten neue Perspektiven auf die Welt.
Um die Wirtschaft zu dekarbonisieren, muss man die Macht fossiler Vermögen zurückdrängen. Ein Gespräch mit der kanadischen Politologin Jessica Green.
Noch in den 1990er Jahren haben zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke internationale Politik beeinflusst und Erfolge erstritten. Heute sehen sie sich zunehmend mit Einschränkungen konfrontiert. Zugleich sind sie besser vernetzt und über Ländergrenzen hinweg solidarisch. Vor allem junge Leute kämpfen für ihre Rechte.
Erstmals seit über hundert Jahren liefern Solar-, Wind- und Wasserkraft gemeinsam mehr Strom als Kohle, so eine neue Studie der Denkfabrik Ember. Nun müssten weiter Netze und Speicherkapazitäten ausgebaut werden.
Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats soll Frauen vor kriegerischer Gewalt schützen und an Friedensverhandlungen beteiligen. Doch wie die Herausgeberinnen dieses Buches bilanzieren, gibt es 25 Jahre nach ihrer Verabschiedung mehr Rückschritte als Erfolge. Rita Schäfer empfiehlt das Buch.
Kriege, Machtpolitik und die Erosion des Völkerrechts prägen die internationale Politik zunehmend. Das bedroht humanitäre Errungenschaften und macht Entwicklungszusammenarbeit gerade jetzt unverzichtbar.
UN Women hat 2014 die globale Solidaritätsbewegung HeForShe gestartet. Damals wie heute weist diese Bewegung darauf hin, dass die Gleichstellung der Geschlechter keine „Frauensache“, sondern ein Menschenrechtsthema ist, das die Mitwirkung aller erfordert. Unser „Mitmachen“ im Juni.
Die Vereinten Nationen müssen sparen und sollen reformiert werden. Ein Vorschlag ist, den UN-Bevölkerungsfonds UNFPA und UN Women zusammenzulegen. Was das bedeuten würde, erklärt Cristal Downing von der International Crisis Group.
Die österreichische Wirtschaftsexpertin und Greenpeace-Sprecherin Ursula Bittner beschreibt in ihrem Buch, wie sich Unternehmen als Umweltretter inszenieren und gleichzeitig die globale Klimakrise verschärfen.
Zu ihrem 80. Jubiläum wirken die UN schwächer denn je. Aber auch wenn sie Kriege nicht beenden können, ohne sie wäre die Welt ein noch düsterer Ort, meint Tillmann Elliesen.
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!